Kleingruppenunterricht

Konzept „Fordern und Fördern“

An unserer Schule möchten wir alle Schüler und Schülerinnen (leistungsschwache und leistungsstarke Kinder) im Unterricht durch entsprechende Differenzierungsmaßnahmen fördern und fordern. Da diese Maßnahmen im allgemeinen Unterricht teilweise nicht ausreichen, gibt es entsprechende klassenübergreifende Kleingruppen. Eine Stunde Kleingruppenunterricht wird von der Klassenlehrerin erteilt, die die Kleingruppe individuell nach Bedarf zusammensetzt. Dies betrifft sowohl die Auswahl der Schüler als auch das Fach.

In allen Jahrgängen gibt es derzeit  eine Wochenstunde Kleingruppenunterricht in Mathematik, der von einer Fachlehrerin, die in dieser Stufe Mathematik unterrichtet, erteilt wird. Sie gestaltet ihren Unterricht eigenverantwortlich, hält aber regelmäßig Rücksprache mit den Lehrerinnen der entsprechenden Kinder. Mögliche Förder- und Forderinhalte sowie Besonderheiten zu einzelnen Schülern können auf diese Weise abgeklärt werden.

Die Gruppengröße variiert, umfasst aber nicht mehr als 10 Kinder pro Kleingruppe. Die Auswahl der Kinder erfolgt durch die Fachlehrerin und ergibt sich aus ihren Beobachtungen, Tests und Übungen. Es können zusätzlich verschiedene Diagnoseverfahren (wie z.B. der BADYS 1+,2+,-3+ (Bamberger Dyskalkuliediagnostik), DRT) hinzugezogen werden.

Zu Beginn jedes Schuljahres wird das Förderkonzept für die Schule evaluiert.

 

Förderkonzept im Überblick

1. Zielgruppe
Hat eine Schülerin oder ein Schüler im Unterricht anhaltende Schwierigkeiten, die von der Lehrerin beobachtet werden, wird dieses Kind für den Kleingruppenunterricht benannt.

2. Kooperation mit Eltern
Die Klassenlehrerin informiert die Eltern.

3. Vorgehen
Die Kleingruppenlehrerin führt die Diagnostik durch  und gibt eine Rückmeldung an die Klassenlehrerin oder Fachlehrerin. Die Lehrerinnen entscheiden dann gemeinsam über den Verbleib in der jeweiligen Kleingruppe.

4. Förderung
Die Kleingruppenlehrerin gestaltet ihren Unterricht in Eigenverantwortung.

5. Koordination mit der Klassenlehrerin/Fachlehrerin
Es findet ein regelmäßiger Austausch über mögliche Förderinhalte statt.

6. Evaluation
Nach einem angemessenen Förderzeitraum wird die Diagnose überprüft.

7. Evaluation des Förderkonzeptes
Zu Beginn jedes Schuljahres wird das Förderkonzept für die Schule überarbeitet.